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Die Radebeuler Kita-Kinder brachten dem Kinderarche-Kapitän ein Ständchen. Zahlreiche Gäste waren der Einladung zum Wechsel auf der Kommandobrücke gefolgt und würdigten Matthias Langs Verdienste für die Kinderarche Sachsen. 

Ahoi, Matthias Lang: Wir feiern den Vorstandswechsel

Am 2. April ist ein Kapitel Kinderarche-Geschichte zu Ende gegangen. Nach 40 Jahren in der Kinder- und Jugendhilfe, davon 33 Jahre an Bord der Kinderarche Sachsen, verlässt Matthias Lang seinen Platz auf der Kommandobrücke und übergibt den Staffelstab an seine Nachfolgerin Barbara Gärtner. 

Zur Übergabe-Feier in Radebeul hatten sich etwa 250 hochrangige Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft versammelt: Landtagspräsident Alexander Dierks, Kultusminister Conrad Clemens, Bundesminister a.D. Thomas de Maizière, Landräte, Oberbürgermeister und Jugendamtsleiter, der Benediktinermönch Anselm Grün, Kolleginnen und Kollegen, Weggefährten und Freunde. Sie alle waren gekommen, um Abschied zu nehmen von einem Menschen, der den Leitsatz der Kinderarche Sachsen „Hoffnung auf Leben“ wie kein anderer geprägt hat.

Im kurzweiligen ersten Teil der Festveranstaltung beleuchteten sieben Rednerinnen und Redner die sieben Elemente des Kinderarche-Wortes „megaherzicreaspeziextraprofigefisch“ und würdigten die Kinderarche Sachsen als einen Träger, der sich mit Herz und Verstand, viel Leidenschaft und einer hohen Fachlichkeit für Kinder, Jugendliche und Familien einsetzt. Matthias Lang sei es gelungen, die Menschen mitzunehmen und als Unterstützer für die wichtige Arbeit der Kinderarche zu gewinnen. 

Mit einem Begrüßungslied der Radebeuler Kita-Kinder, einem Tanzauftritt der „Tanzmäuse“ aus Kamenz, der Moderation von Lilli aus unserem Wohnbereich in Lichtenstein und zahlreich im und um das Festzelt verteilten O-Tönen von Kinderarche-Kindern aus ganz Sachsen brachten auch die jungen Menschen ihren Dank und ihre Wertschätzung für Matthias Lang zum Ausdruck.

Der Kanon „Viele kleine Menschen“ – begleitet von der Einrichtungsleiterband „Klangspiel“ – zog sich als roter Faden durch das gesamte Fest und war Ausdruck dafür, dass es nur mit vielen Menschen – Mitarbeitenden wie Partnern und Unterstützern – gelingen kann, das Gesicht der Welt zu verändern und einen Unterschied für junge Menschen zu machen.

Mit einem Gedicht in fünf Strophen brachten Vertreter unserer Kitas und Jugendhilfe-Angebote, der Verwaltung, der Gesamtmitarbeitervertretung und des Aufsichtsrates ihre Gedanken und Wünsche zur Sprache und überreichten das gemeinsame Kinderarche-Geschenk: einen symbolischen Hühnerstall für den Kapitän a.D., der sich im Ruhestand an der Hühnerzucht versuchen will. 

Nach einer Pause mit einer unglaublichen Vielfalt an selbst gebackenen Kuchen sprach der Benediktinerpater Anselm Grün im zweiten Teil von den christlichen Werten, die aus seiner Sicht zu einer Führung durch Menschlichkeit beitragen, und beleuchtete im Besonderen die Hoffnung, die von Beginn an auch die Arbeit der Kinderarche Sachsen prägt und trägt. Oberkirchenrat Dietrich Bauer stellte die Arche in den Mittelpunkt seiner kurzen Andacht, bevor er Matthias Lang und Barbara Gärtner segnete.

Mit abschließenden Worten von Matthias Lang und Barbara Gärtner endete der offizielle Teil des Festes, und die Gäste nutzten im Anschluss die Gelegenheit für Glückwünsche und Geschenke, Gespräche und gesellige Begegnungen. Während Matthias Lang seiner Nachfolgerin seine Hand, einen Engel und eine Arche fürs neue Amt schenkte, übergab Barbara Gärtner ihrem Vorgänger das erste Set des neuen Kinderarche-Honigs, der außerdem in kleinen Gläschen als Erinnerung an den Tag für alle Gäste bereitstand.

In der Küche hatten in der Zwischenzeit zahlreiche fleißige Helfer ein „Flying Dinner“ vorbereitet, das leckere Köstlichkeiten für die Gäste bereithielt. Die Band „Five Seasons“ sorgte für die musikalische Untermalung und einen heiteren Ausklang dieses ganz besonderen Tages.

Wir danken Matthias Lang von Herzen für alles, was er als Kapitän der Kinderarche Sachsen für Kinder in Sachsen getan hat, und wünschen Barbara Gärtner Gottes Segen für die weitere Fahrt sowie immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel!

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