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Weil wir wissen, wie wichtig das Vorlesen für die persönliche Entwicklung der Kinder ist, spielen Sprache und Geschichten bei uns im Kinderhaus „Sterntaler“ eine große Rolle, unter anderem beim regelmäßigen Besuch in der Bibliothek.

Unsere Geheim-Tipps zum Tag des Kinderbuches

Happy birthday, Hans Christian Andersen: Zu Ehren des dänischen Schriftstellers feiern wir den 2. April seit 1967 als Internationalen Kinderbuchtag. Dieser wäre heute 220 Jahre alt geworden. Viele seiner Märchen – wie zum Beispiel „Die kleine Meerjungfrau", „Die Schneekönigin“, „Des Kaisers neue Kleider“ oder „Däumelinchen“ – wurden auf der ganzen Welt bekannt. Weil vor allem Kinder die Geschichten des dänischen Dichters lieben, wurde sein Geburtstag für den Kinderbuchtag ausgewählt.

Unter dem Motto „Die Freiheit der Phantasie“ liegt in diesem Jahr der Fokus auf dem Potenzial von Kinderbüchern zur Förderung der Kreativität und Phantasie, um die Welt auch mal mit anderen Augen betrachten zu können. Überall ist dieser Tag mit vielen Veranstaltungen und Angeboten verknüpft, um das Interesse der jungen Menschen am Lesen zu wecken.

Um das ist bitter nötig, denn mehr als jedes dritte Kind zwischen 1 und 8 Jahren bekommt zu Hause selten oder gar nicht vorgelesen. Viele Eltern wissen zwar, dass das Vorlesen für die Entwicklung ihrer Kinder wichtig ist, setzen dieses Wissen aber nicht in ihrem Alltag um. Als Grund dafür heißt es oft: keine Zeit.

Dabei zeigen Studien immer wieder, dass Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, einen größeren Wortschatz haben und oft schon vor Schulbeginn erste Buchstabenkenntnisse entwickeln. Diese Vorkenntnisse können sich später positiv auf den schulischen Lese- und Schreiberwerb auswirken: 58 Prozent der Kinder, denen täglich vorgelesen wird, fällt später in der Schule das Lesen lernen leicht – hingegen haben 56 Prozent der Schülerinnen und Schüler, denen niemals vorgelesen wurde, Schwierigkeiten beim Lesen lernen. Unabhängig vom schulischen Erfolg fördert das Vorlesen die persönliche Entwicklung und Kreativität der Kinder.

Weil wir das wissen, ist das Spiel mit Sprache und Geschichten bei uns im Kinderhaus „Sterntaler“ ein ganz selbstverständlicher Bestandteil des pädagogischen Alltags. Als ehemalige Sprach-Kita und zertifizierter Buchkindergarten entfaltet das Team vielfältige Aktivitäten zur Leseförderung – vom Besuch in Buchhandlung und Bibliothek, der Lesestube und Kinderbibliothek im eigenen Haus bis hin zu Schachtelgeschichten, Puppen-, Papier- oder Schattentheater im Kita-Alltag.

Anlässlich des Kinderbuchtages geben unsere pädagogischen Fachkräfte hier ihre ganz persönlichen Kinderbuch-Empfehlungen. Wir hoffen, damit Erwachsene und Eltern zum Vorlesen zu ermutigen, denn nichts ist schöner als gemeinsame Geschichten-Zeit mit seinem Kind. Viel Spaß beim Vorlesen!

„Die Welt braucht Dich genau so, wie Du bist“ von Joanna Gaines

Dieses inspirierende Vorlesebuch für Kinder ab 4 Jahren erzählt davon, dass jedes Kind in einer bunt gemischten Gruppe seinen eigenen Heißluftballon bastelt. Alle arbeiten zwar zusammen, doch jeder mit seinen eigenen Talenten und Fähigkeiten. Am Ende gleicht kein Ballon dem anderen, so wie kein Kind dem anderen gleicht. Denn jeder darf sich genauso einbringen, wie er oder sie ist. Die aufsteigenden Ballons lassen den Himmel in einem bunten Farbenmeer erstrahlen und zeigen, wie viel schöner das Leben in all seiner Vielfalt ist.

Dieses charmant illustrierte Kinderbuch ist eine unterhaltsame Abenteuerreise für die ganze Familie und fördert ganz nebenbei Toleranz, Kreativität und Vielfalt.

Sandy Kaden

„Wie kleine Tiere schlafen gehen“ von Anne-Kristin zur Brügge 

Dies ist ein liebevoll illustriertes Bilderbuch, das uns an den Einschlafritualen verschiedener Tiere teilhaben lässt. Vom Ohrkraulen bis zum Nasenstups erzählt es uns von unterschiedlichen Möglichkeiten, wie wir sanft ins Land der Träume gleiten.

Am Ende des Buches bekommen wir die Einladung, es den Tieren gleichzutun, ihre Gesten nachzuahmen und mit einem Schmuse-Kuschel-Einschlafkuss zur Ruhe zu kommen.
Die liebevollen Reime und die wunderschönen, einfühlsamen Illustrationen schaffen nicht nur eine geborgene Atmosphäre, sondern regen auch die Fantasie der jungen Zuhörerinnen und Zuhörer an. Diese Geschichten sind nicht nur eine Freude beim Vorlesen, sondern auch eine wertvolle Ergänzung zum nächtlichen Einschlafritual, indem sie eine liebevolle und ruhige Umgebung schaffen.

Diana Bessel

„Das große und das kleine NEIN“ von Gisela Braun und Dorothee Wolters

Ein Mädchen sitzt auf einer Parkbank und wird gefragt, ob man sich neben sie setzen oder von ihrem Schokoriegel abbeißen darf. Sie sagt zwar „Nein“, aber so leise, dass es niemand hört. Als dann noch jemand fragt, ob er sie küssen darf, platzt ihr der Kragen. „Nein!“, schreit sie dann aus vollem Hals.

Die Geschichte vom großen und kleinen NEIN soll Kinder ab 4 Jahren ermutigen, ihre Gefühle und Bedürfnisse mit Selbstbewusstsein zu vertreten. Vor allem, wenn es um ihre körperliche Selbstbestimmung geht. Dieses Buch leistet somit einen wichtigen Beitrag im Kinderschutz.

Isabel Stürzer

„ANDERS? GENAU RICHTIG!“ von Sven Gerhardt

Dieses schöne Pappbilderbuch ab 2 Jahren vermittelt schon den Kleinsten Vielfalt und Toleranz.

In jedem Bild sind Tiere versteckt, die sich von den anderen unterscheiden. Erst ist es nur ein Elefant, dann sind es zwei Affen und bald schon drei Zebras, die aus der Reihe tanzen.

Denn je bunter und vielseitiger die Welt, desto besser. Zum Schluss feiern alle ein großes Fest, trotz ihrer verschiedenen Persönlichkeiten. Dieses Entdecker-Buch steht für starke Persönlichkeiten und eine bunte Welt.

Melanie Buschbeck

„Leo Lausemaus will nicht teilen“ von Marco Campanella

In dieser Geschichte geht es um eine kleine Maus, die lernt, dass Teilen etwas sehr Wichtiges im Leben ist. Da die kleine Maus seine Spielsachen am liebsten für sich behalten möchte, sind seine Freunde über sein Verhalten sehr traurig. So suchen sich seine besten Freunde andere Spielpartner. Nun ist Leo ganz alleine und fühlt sich sehr einsam. Er kann das Verhalten seiner Freunde nicht verstehen und ist darüber sehr wütend. Deshalb macht Leo die gebauten Sandburgen der Freunde kaputt oder nimmt ihnen den Fußball weg. Nun sind auch die Freunde über dieses Verhalten traurig, sodass niemand mehr mit Leo spricht. Nach langem Nachdenken merkt Leo, dass es viel schöner ist, gemeinsam Zeit mit seinen Freunden zu verbringen. Auch das gemeinsame Spielen vermisst Leo. Er beschließt, sich bei seinen Freunden zu entschuldigen. Leo hat eingesehen, dass es im Alltag wichtig ist, zu teilen und sich gemeinsam zu freuen.

„Leo Lausemaus“ ist als Buchreihe für Kinder ab 3 Jahren erschienen, welche sich mit verschiedenen Themen von Kindern auseinandersetzt. Das Buch „Leo Lausemaus will nicht teilen“ ist empfehlenswert, da die Handlungen für Kinder verständlich und einfach beschrieben sind. So lernen die Kinder spielerisch und bildlich, Verständnis für ihr Gegenüber aufzubringen, sich gegenseitig zu unterstützen und dass Freundschaft etwas Wertvolles und Unverzichtbares ist.

Vanessa Mühlbauer

„Schlaf gut, Paulchen!“ von David Melling

Der drollige, aber immer etwas unbeholfen wirkende Bär Paulchen erlebt ein neues Abenteuer. Er wurde vom Hasen eingeladen, bei ihm zu übernachten. Eilig packt er seine Sachen und los geht's. Unterwegs trifft er auf ein Schaf, das gerne mit ihm mitgehen würde. Paulchen hat nichts dagegen. Aber wie das eben so ist: Ein Schaf kommt nie allein. Und so schließt sich die ganze Herde an. Doch wie bekommt der Hase die alle in seinem Bau unter? Da muss sich Paulchen was ausdenken.

„Schlaf gut Paulchen“ ist ein wundervoll illustriertes Gutenachtbuch für Kinder ab 3 Jahren mit einer herrlich erfrischenden Geschichte, welcher sogar eine Checkliste zum Übernachten bei Freunden beigefügt ist. Dieses Buch hat das Potential, zur Lieblings-Gutenachtgeschichte zu werden.

Caroline Fiebig

„Als Michel in den Himmel ging“ von Katja Herzog

Der kleine Kater Michel zeigt allen Kindern den Himmel. Ganz unerwartet wurde er von seinem Beschützer-Kater Bruno die Leiter hinauf in den Himmel geschickt. Michel lernt nun in den Wolken andere Haustiere und deren Geschichten kennen. Obwohl er traurig ist, nicht mehr auf der Erde zu sein, wird er im Himmel sehr glücklich – denn er darf jeden Abend dem kleinen Mädchen Laura zuwinken, bei dem er auf der Erde zu Hause war.

Eine rührende Trostgeschichte für Kinder ab 3 Jahren, welche diese darauf vorbereitet, dass Haustiere nur eine bestimmte Zeit auf der Erde leben und Trost spendet, wenn sie das geliebte Haustier verloren haben. Ein wunderbares Buch, welches auf berührende Art und Weise das Thema Abschied und Trauer kindgerecht thematisiert.

Nico Stötzner

„Wenn im Dunkeln Sterne funkeln“ von Marina Rachner

Bei diesem Buch handelt es sich um ein Mitmachbuch für Kinder ab 18 Monaten. Dieses Buch begeistert durch seinen magischen Mitmach-Effekt. Einmal pusten und die Lichter beginnen zu leuchten. So können schon die Kleinsten den müden kleinen Tieren beim Einschlafen helfen. Denn in diesem Buch handelt es sich um Emma Ente, Fine Fuchs und Benni Bär, die nach einem aufregenden Tag einfach nicht einschlafen können. Jetzt einmal pusten und schon beginnen die Sterne am Himmel zu leuchten. So können die kleinen Tiere beruhigt die Äuglein schließen.

Ich kann dieses Buch sehr empfehlen, da es durch seine schönen Illustrationen, den kindgerechten Text und die Puste-Licht-Funktionen einfach ist, die Kinder zu verzaubern und die Konzentrationsspanne wird dadurch gefördert. Die im Buch integrierten LED-Lämpchen werden durch den Luftstrom beim Pusten aktiviert und beginnen dadurch zu leuchten, was die Kinder super fasziniert und für einen „Wow“-Effekt sorgt.

Mandy Do

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